Endstation Pullach

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Auf dem Heimweg sagt die Lokführerin kurz vor Pullach an, dass unser Zug dort ende und abgestellt werde; Grund seien 16 Minuten Verspätung. Die nächste S-Bahn nach Wolfratshausen fahre in circa 10 Minuten. Das hatte ich diese Woche schon einmal, auch in Pullach, nur dass der Fahrer damals nicht wusste, warum der Zug dort endete (wahrscheinlich auch die Verspätung).

Alle steigen brav aus. Der Zug steht noch da, als am Bahnsteig durchgesagt wird: “S7 nach Wolfratshausen, Abfahrt 18:12 Uhr, heute circa 5 Minuten später.” Ein Blick auf die Uhr: Es ist genau 18:12 Uhr.

Um 18:17, also nach den angekündigten 5 Minuten, kommt eine S20 nach Höllriegelskreuth. Meine S7 fährt um 18:21 ein. Sie bleibt zwischen Pullach und Höllriegelskreuth stehen. Für 3-4 Minuten, wie der Lokführer erklärt: Die S20 stehe noch auf dem Gleis, sobald sie weg sei, könnten wir einfahren. Die S20? Die ist doch schon vor 5 Minuten in Pullach abgefahren, wieso steht die immer noch in Höllriegelskreuth (ihrer Endstation)? Sollte sie zurück fahren? Tatsächlich: Um 18:30 fährt sie auf dem Gegengleis an uns vorbei, und wir gleich darauf weiter.

Das sollte aber nicht die letzte Pause sein: In Baierbrunn müssen wir auf den Gegenzug warten.

Wir erreichen Wolfratshausen schließlich um 18:57 Uhr statt um 18:34. Rechnet man ab der fahrplanmäßigen Ankunftszeit der früheren S-Bahn (also 18:14), bin ich fast eine Dreiviertelstunde später in Wolfratshausen.

Kategorie: S-Bahn
Schlagwort: Verspätung
Haltestellen: Baierbrunn, Höllriegelskreuth, Pullach
Linie: S7
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