Entspätung

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Je nachdem, wie es sich zeitlich ergibt, steige ich am Hauptbahnhof in die S7 um oder an der Donnersbergerbrücke. Der Vorteil des Hauptbahnhofs: viele freie Plätze in der S-Bahn, da sie hier beginnt. Der Nachteil: ein langer Weg von derjenigen S-Bahn, mit der ich vom Ostbahnhof komme – alle in Frage kommenden Linien halten unterirdisch – zum Abfahrtsgleis der S7 (oberirdisch, Gleis 36).

An der Donnersbergerbrücke steigen sehr viele Menschen aus anderen S-Bahnen um, entsprechend wird die S7 schnell voll. Dafür ist der Weg von einer anderen S-Bahn, jedenfalls wenn sie in Richtung Westen fährt, denkbar kurz: gleicher Bahnsteig, anderes Gleis. Außerdem fährt die S7 hier etwa drei Minuten später ab, was manchmal dazu hilft, sie doch noch zu erreichen.

Heute jedenfalls steige ich am Hauptbahnhof um. Um 17:27 Uhr ertönt an Gleis 36 die Durchsage: “Information zu S7 von Wolfratshausen, Ankunft 17:25: heute ca. 5 Minuten später.”

Und um 17:31: “Gleis 36, S7 von Wolfratshausen, Ankunft 17:25. Vorsicht bei der Einfahrt.”

Der Zug fährt um 17:32 ein und um 17:35 ab (statt um 17:34, also praktisch pünktlich). Die MVV -App zeigt ihn zu diesem Zeitpunkt übrigens mit 3 Minuten Verspätung an (behauptet also, dass wir noch zwei Minuten am Bahnhof stehen, obwohl wir losgefahren sind).

Ein paar weitere Stationen: Höllriegelskreuth 17:57 statt 17:55, Ebenhausen-Schäftlarn 18:08 statt 18:06, Wolfratshausen (Ankunft): 18:17 statt 18:14. Die Verspätung hat sich also nicht erhöht; eine Langsamfahrstelle zwischen Icking und Wolfratshausen kostet derzeit grundsätzlich eine Minute gegenüber dem Fahrplan.

Kategorie: S-Bahn
Schlagwort: Verspätung
Haltestellen: Ebenhausen-Schäftlarn, Hauptbahnhof, Höllriegelskreuth, Wolfratshausen
Linie: S7
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