Stau auf der Strecke

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Die S-Bahn ist pünktlich am Heimeranplatz (kurz vor 18:00).

Irgendwo unterwegs bleiben wir stehen, fast gleichzeitig ertönt die Bandansage “Nächster Halt: Baierbrunn”. Das behauptet auch die Anzeige im Zug. Da wir stehen, schaue ich aus dem Fenster: links Häuser, rechts Häuser, irgendwie kommt mir die Gegend unbekannt vor. Aber normalerweise lese oder döse ich unterwegs, oder löse Sudokus.

Ich öffne die S-Bahn-App (“München Navigator”) und schaue auf die Karte: wir stehen kurz vorm Bahnhof Baierbrunn, mitten im Wohngebiet. Durchsage des Zugführers: wir stehen hier, weil das Gleis in Baierbrunn noch durch den vorherigen Zug belegt ist, der wartet auf den Gegenzug. Sobald der wiederum da sei, kann unser “Vorgänger” weiterfahren, wir können einfahren, und der Gegenzug wiederum seinen Weg nach München fortsetzen. Wir müssten in Baierbrunn dann noch ein paar Minuten auf den nächsten Gegenzug warten. So kommt es dann auch.

Wir warten später nochmal auf einen Gegenzug, so dass wir schließlich mit ca. 20 Minuten Verspätung in Wolfratshausen ankommen.

Ein extremes Beispiel dafür, wie sich Verspätungen aufschaukeln können.

Kategorie: S-Bahn
Schlagwort: Verspätung
Haltestelle: Baierbrunn
Linie: S2
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