Pünktlich und begeistert
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Am Heimeranplatz fahren wir pünktlich um 18:00 Uhr ab.
Um 18:18 Uhr, kurz nach der Ansage “Nächster Halt: Hohenschäftlarn”, meldet sich der Lokführer: “Ein kurzer Zwischenstand: wir sind pünktlich! Wir bemühen uns natürlich, dass wir auch pünktlich in Wolfratshausen eintreffen. Der Grund, warum das heute so gut klappt: Es klappt heute einfach. Der nächste Halt: Hohenschäftlarn. Ausstieg in Fahrtrichtung links.” Man kann seine Begeisterung hören.
Es geht weiter: “Nächster Halt: Ebenhausen-Schäftlarn. Wir sind pünktlich! Ausstieg li…, müsste rechts sein, Moment … Ja, Ausstieg in Fahrtrichtung rechts.”
“Nächster Halt: Icking, Ausstieg in Fahrtrichtung … rechts. Achten Sie auf die” [hier kam ich mit dem Aufschreiben nicht mehr nach].
Und schließlich, nach einem furchtbaren Ton über die Lautsprecher: “Liebste Fahrgäste, ich entschuldige mich nicht dafür, dass wir pünktlich sind, ich entschuldige mich für den grässlichen Ton, den sie eben hören mussten. Wir erreichen Wolfratshausen pünktlich, na ja, mit einer Minute Verspätung, das kann man denke ich akzeptieren.” Und dann zählt er, immer noch begeistert, die ganzen Anschlussverbindungen auf, die wir noch erreichen. Er erwähnt dabei, dass er selber “auch hinter Wolfratshausen” wohne.
Beim Aussteigen gratuliere ich ihm zur pünktlichen Ankunft.